Leser schreiben: “Verurteilung wegen dem Ehrenkodex”
Folgende Erfahrungsbericht hat uns ein Kollege aus Stuttgart per E-Mail zukommen lassen. Herzlichen Dank!
Hallo Kollegen,
ich arbeite seit vielen Jahren in Stuttgart an der Tür, egal ob Nobelclub oder runtergekommene Disse, es sind die gleichen Probleme. Im süddeutschen Raum wird es immer problematischer mit “großen Migrationsgruppen”! Sie tauchen zu 2. oder 3. ohne weibliche Begleitung an der Türe auf und werden zwangsläufig (das Lehrt uns die Erfahrung)abgewiesen. Es folgt das verbale “Ausrastprogramm” und die Jungs ziehen sich zurück. Kurze Zeit später stehen 20 und mehr Migranten vor der Disse. Es kommt zu Ausschreitungen, bei denen immer Waffen (Messer,Schlagstock,Gaspistolen, usw) im Spiel sind. Gewinnen die Türsteher dann rufen die Migranten sofort die Polizei und wissen nicht warum sie geschlagen und traktiert wurden. Alle Türsteher sind dann Nazis und Rechtsradikale. Verlieren die Türsteher gegen die Migranten kann die komplette Türe gehen. In Stuttgart wurde aus diesem Grund eine Soko „Türsteher“ von der Polizei gegründet. Anfangs kamen die Polizeibeamten an die Türen und führten ausführliche Gespräche mit den Betreibern und Türstehern. Die gesamte Discoszene war freudig Überrascht wie toll das alles mit der Polizei laufen sollte. Im Laufe der Zeit zeichnete sich dann ab was wirklich der Hintergrund war. Diese Soko nimmt sich immer nur den armen „Türsteher-Opfern“ an und nicht der Problematik der Türsteher. Es interessiert keinen ,das eigentlich die Türsteher die Opfer sind. Wir Türsteher bekommen die Vorstrafen, haben den Ärger außerhalb der Dienstzeit (beim Einkaufen, Essengehen, im Studio), bezahlen empfindliche Geldstrafen und was ist der Dank? Türsteher sein ist eine Berufung werdet ihr jetzt alle sagen, aber um jeden Preis? Die Gehälter der Türsteher werden immer niedriger, da sich alle möglichen Gestalten für Türsteher halten und dann für 5-7 € die Stunde arbeiten. Die Discobetreiber versprechen das „Blaue vom Himmel“ und wollen dann nichts mehr davon wissen. Gute und erfahrene Türsteher ziehen sich immer mehr aus dem Geschäft zurück (zu viele Anzeigen, schlechter Lohn und billige Möchtegern Türsteher als Partner)! Die erste Frage von den Betreibern ist, wie viele Anzeigen wegen Körperverletzung hast Du? Beantwortet man diese Frage ehrlich wird sofort der Stundenlohn gedrückt oder man bekommt eine Absage weil man zu aggressiv ist. Warum hat man so viele Anzeigen ………..nur weil man seinen Job gemacht hat! Ich hatte letzte Woche wieder eine Verhandlung und muss 3000€ Schmerzensgeld bezahlen. Das Verfahren wurde gegen mich eingestellt aber die Strafe muss ich trotzdem bezahlen. Ich spar mir zusagen das ich Garnichts gemacht hatte….sondern mein Kollege (Kategorie Billiglöhner)hatte zugeschlagen. Der Geschädigte wusste aber gleich, dass ich das war, weil ich schon über 3 Jahre dort arbeite. Ich hätte den Kollegen zwar anschwärzen können, aber es gibt den Ehrencodes (Verpfeife nie einen Türsteherkollegen). Soviel zum Thema!
Passt auf euch auf Kollegen.Gruß
Raven
Massenschlägerei vor Diskothek
Neumünster. In den frühen Morgenstunden des 11.11.2007, gegen 03.00 Uhr, kam es vor der Diskothek Troika im Krokamp zu einer Massenschlägerei zweier Gruppen mit ca. 20 Personen. Als die Türsteher der Diskothek eingreifen wollten, vereinigten sich die Gruppen und griffen die Türsteher an. Dabei wurden unter anderem Eisenstangen eingesetzt, mit einer Gaspistole geschossen und mehrere Fahrzeuge beschädigt. Zwei Personen wurden verletzt und mit dem Rettungswagen in das FEK Neumünster gebracht. Die alarmierte Polizei setzte insgesamt 9 Funkstreifenwagen ein um die Situation zu bereinigen. Die Einsatzkräfte nahmen insgesamt 6 Personen vorläufig fest und führten diese dem polizeilichen Gewahrsam zu. In einem Fall kam es dabei auch zu einem Widerstand gegen Polizeibeamte. Auf der Polizeiwache wurden aufgrund des hohen Alkoholisierungsgrades der Personen und der Tatschwere mehrere Blutproben entnommen. Des Weiteren führte die Kriminalpolizei erkennungsdienstliche Behandlungen durch.
Hintergründe die zur Massenschlägerei führten sind zurzeit nicht bekannt, die polizeilichen Ermittlungen dauern diesbezüglich an.
Quelle: POL NMS
Schüsse und Schlägerei vor einer Diskothek
Essen (ots) - MH - Mellinghofen, 15.10.2007: In der Nacht zum Samstag (13.10.2007 gegen 02.00 Uhr) wurde die Polizei zu einem Einsatz vor der Diskothek Lokomotion gerufen. Als die Beamten dort eintrafen, fanden sie den 24-jährigen Türsteher auf einem Stuhl sitzend an. Er hatte eine blutende Wunde am Kopf und befand sich im Schockzustand. Nach Zeugenaussagen verwehrte der Türsteher zehn Personen den Eintritt in die Diskothek. Daraufhin kam es zu einem Angriff mit einer Schreckschusswaffe. Es wurden mehrere Schüsse auf das Sicherheitspersonal abgegeben. Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine Schlägerei, in dessen Verlauf der Türsteher zwei Schläge mit einer Eisenstange auf den Kopf bekam. Kurze Zeit später flüchteten die Täter. Die nächtliche Fahndung blieb ohne Erfolg. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht und verblieb dort stationär. Das Mülheimer Kriminalkommissariat 64 übernahm die Ermittlungen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0201/829-0. (Nr. 1204 /ah).
Quelle: POL E
Schüsse mit Gaspistole
Ein Gast wurde Freitagnacht, dem 04.05.2007, aus einer Hagener Discothek verwiesen, was dieser aber offensichtlich nicht sehr gut verwinden konnte: Er kehrte wenig später wieder zurück und feuerte sowohl vor als auch im Eingangsbereich mehrfach mit einer Gaspistole, um danach mit seinem PKW zu flüchten.
Mehrere Personen klagten über temporäre gesundheitliche Probleme durch die Einwirkung des verschossenen Reizgases.
Der Täter konnte bisher nicht gestellt werden, weswegen die Polizei um Hinweise bittet.
Quelle: Pressemitteilung POL HA