Das Pack kommt aus seinen Löchern gekrochen

Der Sommer ist vorbei und ich stelle wieder einmal fest, dass die Zahl der problembehafteten Gäste steigt. Wie üblich steigt sodann auch die Zahl der "üblichen Verdächtigen" und mit dem Einzug der kalten Tage auch deren Aggressivität.

Ob es das Kleinstgrüppchen dreier Türken war, die nach der Abweisung erstmal andere Gäste herumschubsen mussten (was ihnen jedoch nicht so gut bekam), die acht oder neun Russen, die rotzbesoffen und mit Flaschen bewaffnet den Laden stürmen wollten, ihr Vorhaben jedoch wieder einstampften, nachdem wir ihnen in gleicher Anzahl gegenüberstanden oder die gut 15 Kurden, die - wie mir zugetragen wurde -, nachdem sie abgewiesen wurden, mit Messern bewaffnet über eine Veranstaltung herfielen und ein Blutbad inklusive zweier Schwerstverletzten anrichteten, so dass die Veranstaltung beinahe beendet werden musste.
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Polizei nimmt Messerstecher vom Alpenmax fest

Butterfly Leipzig - Die Polizei hat am Donnerstag Abend einen 19 Jahre alten Messerstecher festgenommen. Dem jungen Mann wird vorgeworfen, während einer Schlägerei am 22. Juni vor der Disko "Alpenmax" in der Leipziger Innenstadt einen Sicherheitsdienstmitarbeiter verletzt zu haben. Gegen den Mann wurde am Freitag Haftbefehl erlassen, wie die Polizei mitteilte.

In der Tatnacht waren aus bisher noch unbekannten Gründen rund 15 Personen vor der Diskothek in der Großen Fleischergasse aneinander geraten. Dabei wurden Flaschen in Richtung des Eingangsbereichs geworfen. Zwei der Beteiligten erlitten bei der Auseinandersetzung Verletzungen und mussten ärztlich versorgt werden.

Quelle: Leipziger Volkszeitung

Türsteher schwer verletzt

Türsteher schwer verletzt gewaltBerlin - Opfer eines Angriffes wurde am 05.07. ein Türsteher vor einem Club in Friedrichshain. Der 46-Jährige hatte einem 42-Jährigen und dessen Begleiterin gegen 23 Uhr 30 am Stralauer Platz den Zutritt in die Disco verwehrt.

Ersten Erkenntnissen zufolge schlug der Verdächtige daraufhin mit einer Flasche zu. Anschließend fügte er dem 46-Jährigen mehrere Stichverletzungen zu und flüchtete gemeinsam mit seiner 37-jährigen Freundin. Zeugen gelang es, die Frau bis zum Eintreffen einer alarmierten Funkstreife festzuhalten.

Während die Beamten mit der Frau zur Dienststelle fuhren, erschien der 42-Jährige auf einem Polizeiabschnitt in Kreuzberg. Dort ließ er sich zur Tat ein und wurde anschließend festgenommen.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Quelle: berlin.de

Alkoholisierter 18 Jähriger versucht Türstehr mit Bierflasche zu schlagen

Alkoholisierter 18 Jähriger versucht Türstehr mit Bierflasche zu schlagen gewaltHamm-Westtünnen, Von-Thünen-Halle (ots) - In den Abendstunden des 9. Mai 2005 versuchte ein stark alkoholisierter 18-jähriger Heranwachsender wiederholt Zutritt zur Von-Thünen-Halle zu erlangen. Dies wurde ihm auf Grund seines alkoholbedingten Zustandes jeweils verwehrt. Der Tatverdächtige soll dann versucht haben, eine leere Bierflasche gegen den Kopf einer der Security-Türsteher zu schlagen. Dieser konnte ausweichen und den Tatverdächtigen zu Boden bringen. Der Tatverdächtige wurde der Polizeiwache zugeführt, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ein Strafverfahren ist eingeleitet. Seinen Rausch konnte er im Polizeigewahrsam ausschlafen.

Quelle: POL-HAM

Brot und Spiele für Jugendliche? - Nein!

Meine persönliche Favoritenliste albtraumhafter Begebenheiten wird seit geraumer Zeit von der unter den Veranstaltern immer weiter um sich greifenden Unsitte angeführt, Jugendlichen, mittels "Aufsichtsperson" und entsprechender schriftlicher Erlaubnis der Erziehungsberechtigten, Zutritt zu Diskotheken und anderen Veranstaltungen zu gewähren.

Dass die häufig gerade mal volljährigen Aufsichtspersonen eine Stunde später ebenso besoffen wie ihre Schutzbefohlenen herumlaufen und diese fleißig mit hochprozentigen Getränken versorgen, da sie ja de jure nur Bier und dergleichen konsumieren dürfen, scheint hierbei nicht wirklich zu stören. Jegliche Argumentations- und Erklärungsversuche schlagen fehl, da pflichtvergessene Eltern und gewinnsüchtige Veranstalter die Ursachen des Übels darstellen - ebenso wie der gesellschaftlich viel zu laxe und akzeptierte Umgang mit dem Gift Alkohol.

Mit den Ergebnissen müssen "wir" uns jedes Wochenende erneut, und mitunter nicht nur im philosophischen Sinne des Wortes, herumschlagen. Mit der Enthemmung durch den Alkohol offenbart sich stellenweise noch häufiger das, was weiterhin symptomatisch für weite Teile der heutigen Jugend ist: Respektlosigkeit. Wozu so etwas bisweilen führen kann, wurde unlängst wieder dargelegt: Theater im Laden, eine Gruppe besoffener Jugendlicher und Halbstarker stänkerte rum. Die Jungs vor die Tür gebracht, Beschimpfungen, kurze Rangeleien, Hausverbote. Unvermittelt erhielt ein Kollege eine Flasche über den Kopf, es mündete in einer Schlägerei mit diesen Gören. Das Resultat waren vorerst recht ungläubige Blicke der Polizeibeamten, als wir ihnen den Sachverhalt erläuterten und die Anzeigen geschrieben wurden. Das spätere Gerichtsverfahren bezeugte zwar die Rechtmäßigkeit unserer Notwehrhandlung, aber es ist schon eine merkwürdige Erfahrung, den Eltern von 16, 17 und 18jährigen Gören erklären zu müssen, wie ihre Zöglinge an dem Abend tickten. Zu meinem absoluten Unverständnis führte zudem der Umstand, dass ein siebzehnjähriger Bengel der Sohn eines Mitarbeiter des ortsansässigen Jugendamtes war!

Noch perverser wird es dann, wenn die gleichen Gören Wochen später erneut mit irgendwelchen Wischen ihrer Eltern vor der Tür stehen und in einer absoluten Unverfrorenheit Eintritt verlangen. (Das dieses nicht zugelassen wurde, versteht sich von selbst.)

Um aber nicht päpstlicher als der Papst zu wirken: Auch ich war mal jung und habe mir auf alle erdenklichen Arten den Zutritt zu Veranstaltungen erschlichen bzw. den Versuch unternommen. Auch ich trinke Alkohol und auch hier waren Situationen dabei, wo es eindeutig zu viel war. Gleichfalls will ich nicht die "Früher war alles besser"-Platte auflegen, denn das war es nicht - es war nur anders. Aber all dies ändert nichts daran, dass frühere Ausnahmen heute die Regel darstellen und die Gesamtentwicklung keineswegs besser geworden ist.

Immerhin, nach diversen Streitgesprächen hat zumindest ein Veranstalter mal meinen Vorschlag aufgegriffen, nur noch Personen ab 21 Jahren den Zutritt zu gewähren (vorerst an einem Öffnungstag in der Woche). Das Ergebnis ist ein wesentlich ruhigerer Laden und alles andere als gesunkener Umsatz. Wenngleich dieses wiederum nicht die Regel sondern Ausnahme bleiben wird, ist es für mich doch der Beweis, dass es anders gehen kann. Dass hierdurch das gesellschaftlich einhergehende Problem nicht gelöst wird, ist zwar klar, aber diesen Anspruch stelle ich auch nicht. Mein Verantwortungsbereich ist die Tür und alles dahinterliegende. Um den Rest sollen sich andere kümmern.

Mehrere Schlägereien in Heide

Mehrere Schlägereien in Heide gewaltHeide (ots) - In der Nacht von Samstag 20.10.07 auf Sonntag 21.10.07 kam es im Bereich der Hinrich-Schmidt Straße in Heide zu mehreren Körperverletzungsdelikten. Infolge von Streitigkeiten, wurde in bzw. aus einer größeren Personengruppe eine Person durch Schläge verletzt.
Im weiteren Verlauf der Nacht, wurde einer anderen Person eine Flasche auf den Kopf geschlagen. Am frühen Morgen wurde versucht, die Sicherheitsmitarbeiter eines ansässigen Tanzlokales anzugreifen. Dies konnte durch die Polizei verhindert werden. Die Störenfriede wurden in Gewahrsam genommen.
Die Ermittlungen zu den Vorfällen übernimmt die Polizeizentralstation Heide und ist für Zeugenhinweise unter der Tel.: 0481-940 erreichbar.

Quelle: POL IZ