Nachdem, wie exklusiv berichtet, einer der elf verhafteten Unterweltler (vermutlich Dragan “der Zopf” R., für alle gilt die Unschuldsvermutung) eine Lebensbeichte abgelegt hatte, haben nun erneut die Handschellen geklickt. Erst traf es den Geschäftsführer der “Pour Platin”-Bar, dann einen türkischen Türsteher. Die Ermittlungen rund um den wohl größten Polizeischlag gegen die Wiener Unterwelt scheinen noch lange nicht abgeschlossen.
Nach der rund 50 Seiten umfassenden Lebensbeichte des Kronzeugen öffneten sich der Staatsanwaltschaft weitere Türen. So klickten Samstagnacht bereits für den Geschäftsführer der Gürtelbar “Pour Platin” (Gerüchten zufolge soll diese bereits zum Verkauf stehen, ein großes Immobilienunternehmen habe schon Interesse bekundet) die Handschellen. Nur wenig später dann Zugriff Nummer 13: Einem türkischen Türsteher soll der brisante Verschlussakt des Kronzeugen ebenfalls zum Verhängnis geworden sein.
Während im Rotlicht der Bundeshauptstadt also kein Stein auf dem anderen bleibt, sitzt Gürtelboss Richard St. noch in Deutschland und wartet auf seine bevorstehende Auslieferung.
Quelle: www.krone.at
