Es sei ein Skandal, die Menschen nur durch einen einzigen Zugang auf das Gelände am alten Güterbahnhof zu lassen, «Veranstalter sind schuld», sagte er dem «Berliner Kurier». Dr. Motte warf den Veranstaltern «reine Profitgier» vor. «Da ging es doch nur ums Geldmachen. Die Veranstalter haben nicht das geringste Verantwortungsgefühl für die Menschen gezeigt.» Er sprach den Familien der 15 Toten und den Verletzten sein Mitgefühl aus.

Bundespräsident Christian Wulff hat bestürzt auf das Unglück bei der Loveparade in Duisburg reagiert. Er forderte am Abend in Berlin eine lückenlose Aufklärung der Ursachen. Er sei mit seinen Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen und Freunden, sagte Wulff.

Mit großer Bestürzung hat der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger auf die Massenpanik mit Toten und Verletzten am Rande der Love-Parade in Duisburg reagiert. «Ich bin entsetzt und traurig, dass Menschen, die unbeschwert feiern wollten, gestorben sind», sagte der SPD-Politiker am Samstag in Duisburg. «Mein ganzes Mitgefühl gilt ihren Angehörigen und Freunden.»

Der Krisenstab der Landesregierung habe sofort reagiert und weitere Behandlungs- und Betreuungskräfte aus dem ganzen Land nach Duisburg geschickt, sagte der Minister. Jäger wollte sich am Abend über den genauen Ablauf des Geschehens in Duisburg informieren.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist über die Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg «entsetzt». «Zum Feiern waren die jungen Menschen gekommen, stattdessen gibt es Tote und Verletzte. Ich bin entsetzt und traurig angesichts des Leids und des Schmerzes», erklärte Merkel am Samstagabend in Berlin über ihren Sprecher. «In diesen schweren Stunden bin ich in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer. Ihnen gelten meine Anteilnahme und meine Trauer.»

Claudia Roth, die Bundesvorsitzende der Grünen, sagte zum tödlichen Unglück bei der Loveparade in Duisburg: «Wir sind geschockt und empfinden Bestürzung und Trauer über diese Katastrophe bei einem friedlichen und ursprünglich fröhlichen Event, an dem junge Menschen aus ganz Deutschland und Europa teilgenommen haben.» Ihr Mitgefühl gelte auch den Familien und Freunden der Opfer und den vielen Verletzten.

Bundesinnenminister Thomas de Maizére (CDU) zeigte sich angesichts der tragischen Ereignisse in Duisburg erschüttert und tief bestürzt. «Den Angehörigen der Opfer gilt mein volles Mitgefühl. Wo die Kräfte des Bundes helfen können, helfen sie», versicherte der Minister.

Auch Außenminister Guido Westerwelle und weitere Politiker sprachen den Angehörigen ihr Mitgefühl aus. Der Chef der Bundeskanzleramts, Ronald Pofalla, telefonierte mit der Staatskanzlei in Nordrhein-Westfalen und sagte die Hilfe des Bundes zu.

Quelle: http://www.news.de

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