Gewalt gegen Türsteher
Ein Angriff, der umgehend gestoppt werden kann.
“Wieso komme ich nicht rein?”
Eine Frage, deren Antwort schon den ein oder anderen Gast in die Verzweiflung getrieben hat.
Daher mal einige grundsätzliche Dinge, welche die Gäste wissen sollten:
Es besteht kein Recht auf Einlass in eine Diskothek.
Hiermit ist gemeint, dass niemand den Zutritt zu einer Diskothek erzwingen kann. Wenn dem Kollegen an der Tür Deine Nase nicht passt, bleibst Du draußen, auch ohne jede Begründung, denn Dir muss keine gegeben werden. Es gilt das Hausrecht! Den ganzen Beitrag lesen
Rache ist salzig
Mal ohne weiteren Kommentar ...
Rache ist salzig
Mit einer Ladung Kochsalz hat ein abgewiesener Disco-Besucher auf den Türsteher eines Lokals im nordbelgischen Sint-Niklaas geschossen. Dem 31-Jährigen und seiner Begleiterin war der Zugang wegen nicht angemessener Kleidung verweigert worden.Nach einer heftigen Diskussion fuhr das Paar nach Hause und kehrte mit einem Jagdgewehr zurück. Der Abgewiesene bedrohte den Türsteher mit der Waffe und gab auch einen Schuss ab. Weil die Flinte mit Salz statt Schrot geladen war, wurde niemand verletzt, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete.
Quelle: 20min
“Werden Sie Türsteher für eine Nacht.”
Beim herumsuchen im Internet stieß ich heute auf folgende Anzeige:
Sie an der Tür der Diskothek
Von diesen Männern hängt der weitere Verlauf jeder Party ab. Sie stehen am Eingang der Disko und entscheiden, wer draußen bleibt und wer rein gelassen wird - die Türsteher. Groß, stark und schwarz gekleidet sorgen Sie im Club für die Sicherheit.
Haben Sie auch schon mal davon geträumt, an der Tür eines Spitzenclubs zu stehen? Davon, dass Sie derjenige sind, der entscheidet, ob ein Gast in die Diskothek hinein kommt oder nicht? Heute bekommen Sie die Gelegenheit dazu. Sie unterstützen einen Abend lang das Team der Türsteher in einem bekannten Club und übernehmen alle Aufgaben mit, die für die Security anfallen.
Erleben Sie Ihre nächste Party mal von der anderen Seite aus und schlüpfen Sie in die Rolle des Sicherheitspersonals an der Tür einer Diskothek.
Für 99 Euro, so das Angebot, erhält man die Möglichkeit, für mindestens vier Stunden Türsteher in einer Berliner Diskothek bzw. einem Club zu werden.
Ich frage mich allen ernstes, wie der Veranstalter so etwas rechtfertigen will. Ungeachtet des Umstandes, dass sich eine angeblich "professionelle Security" um die Betreuung der Happening-Türsteher kümmert, sind Dinge wie Anmeldung, Versicherungen usw. zu beachten.
Der Job an der Tür ist weder der Lächerlichkeit preiszugeben noch ein Abenteuerspielplatz für vergnügungssüchtige Kleingeister, die dadurch mitreden und ein angebliches Gefühl von "Macht" erfahren wollen.
Dieser Job ist verantwortungsvoll, mitunter gefährlich und sollte durch geschultes Personal ausgeführt werden - nicht durch irgendwelche Spasstouristen.
War die Abweisung bei einer Disko-Tür der Grund für die Bluttat in Rüsselsheim ?
Diverse Gerüchte sind nach wie vor im Umlauf, wie es denn zu der Bluttat in Rüsselsheim gekommen sei, bei welcher drei Menschen starben.
Wir erinnern uns: Am 12.08.2008 gegen 20.00 Uhr stürmten vier bewaffnete Türken in den Außenbereich eines Eiscafe und schossen wie wild um sich. Bei der Schießerei wurden 3 Menschen getötet und mindestens eine Person schwer verletzt. Die Opfer waren, mit einer Ausnahme, Türken.
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Leser schreiben: “Antidiskriminierungsurteil” - ohne uns.
Ebenfalls per E-Mail wurde uns folgender Erfahrungsbericht zugestellt. Auch hier danken wir für die Einsendung.
Vor kurzem gab es ein Urteil, wonach einem Schwarzafrikaner 500 EUR Entschädigung wg. angeblicher Diskriminierung zugesprochen wurde, da diesem aus Gründen seiner Abstammung der Zutritt zu einer Diskothek verwehrt worden sein soll: "Der Afrikaner hatte eingeräumt, gemeinsam mit Freunden nach einer Zurückweisung wegen seiner Hautfarbe gesucht zu haben. Auf diese Weise hätten sie einen Anlass für ein Präzendenzverfahren bekommen wollen. (...) Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist der Dozent. Er setzt sich an der Universität massiv für die Rechte von Ausländern ein. Auf seinen Vorschlag hin war die Gruppe zur Discothek gegangen." #1
Der Schwarzafrikaner sei mit den Worten "Ausländer kommen hier nicht rein." von einem Türsteher (seinerseits selbst Ausländer, nämlich Kurde) an der Tür abgewiesen worden. Der Türsteher wiederum argumentierte so, dass der Schwarzafrikaner Achu Yango betrunken und aggressiv gewesen sei, und deshalb nicht eingelassen wurde: "Im Prozess gab der Türsteher an, Yango sei betrunken und aggressiv gewesen; man habe eine geschlossene Gesellschaft gehabt. Er selbst sei Ausländer, und Ausländer seien der Großteil der Disco- Kundschaft, sagte der Türsteher laut "Nordwest- Zeitung" - deshalb würde er nie jemandem mit diesem Argument den Zutritt verwehren." #2
Wie dem auch sei, mit den Folgen des Urteils haben wir uns vor kurzem an der Tür auseinandersetzen müssen.
Drei Personen, zwei Deutsche, ein augenscheinlicher Ausländer, ersuchten um Zutritt. Das übliche Prozedere: Kurzer Dialog um die Stimmung abzuchecken, vorzeigen der Ausweise usw. Der Ausländer, wie er selbst sagte Marokkaner, hatte keinen dabei. "Sorry, ohne Ausweis kein Einlass.", war die entsprechende Antwort.
Sofort mischte sich einer der Deutschen ein: "Kommt er rein, wenn er seinen Ausweis holt?" - "Das sehen wir dann, versprechen können wir nichts."
Der Marokkaner: "Also komme ich nicht rein, weil ich Kanake bin, sagt es doch einfach!"
Wir: "Das sagt niemand, aber Dir kann auch niemand eine Garantie für einen Einlass geben. Es ist halt von verschiedenen Dingen abhängig. Da Du aktuell keinen Ausweis dabei hast, wirst Du keinen Einlass erhalten, so einfach ist das. Weiterhin kennen wir Dich nicht, Du bist - ebenso wie Deine Freunde - ziemlich betrunken, was in der Summe nicht unbedingt dafür spricht, hier eingelassen zu werden."
Der eine Deutsche: "Ihr lasst ihn nicht rein, weil er Ausländer ist?! Ihr wisst, dass es gerade ein Urteil gab das ... 'bla bla bla'."Die Stimmung wurde entsprechend gereizter. Der deutsche Wortführer zickte immer weiter rum, schwadronierte irgendetwas von seiner angeblich 15 Meter langen Stretch-Limousine, dass er uns alle kaufen würde usw. Der Marokkaner versteifte sich mehr und mehr auf die "Rassismus-Debatte" und es mündete darin, dass keiner eingelassen wurde - die logische Konsequenz dümmlich-aggresiver Überheblichkeit.
Nach ein paar Minuten dackelte die Truppe von dannen, aber nicht ohne vorher noch entsprechende Kommentare abzugeben.
Da angrenzend eine weitere Lokalität zu finden ist, wurde auch die dortige Tür über die Herrschaften in Kenntnis gesetzt, was den Marokaner vollends in Rage brachte: Er schmiss sein Sakko auf den Gehweg, schnappte sich einen etwa 20x20cm großen Findling (Stein) und ging auf unsere Tür los.Nachdem die Sache beendet war, sagten wir uns nur: "Und die wundern sich, weswegen sie nirgendwo reinkommen. Wenn die sich so benehmen, wie sie sich benehmen, brauchen die sich nicht zu beklagen. - Diese Typen bestätigen doch jedes Vorurteil binnen kürzester Zeit selbst und später ist das Geheule groß."
Immerhin: Die Deutschen kamen später bei uns angeschissen und entschuldigten sich (um nicht zu sagen: sie krochen und in den Arsch). Sie würden ihn noch nicht so lange kennen, hätten es nicht von ihm gedacht und ... 'bla bla bla'.
Erfahrungswerte und Konsequenz: In acht von zehn Fällen gibt es Theater, wenn bestimmte Ausländer (Araber, Türken, Russen, Osteuropäer) in diesem recht speziellen Laden sind. Daher bleiben sie auch künftig draußen - ob nun irgendwelche Richter derartige "Antidiskriminierungsurteile" als angebliches Recht im Namen des deutschen Volkes sprechen oder nicht.
#1 http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_stadt_oldenburg_artikel.php?id=1710277
#2 http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,568817,00.html