Droht in Leipzig ein weitere Eskalation?

Um die Geschehnisse in Leipzig ist es ruhig geworden, zu ruhig, wie man geneigt sein könnte anzunehmen.
Wir erinnern uns: Anfang März zog eine Bande krimineller Ausländer marodierend durch Leipzigs Innenstadt, erschoss einen Zigarette rauchenden Gast vor einer Diskothek, streckte einen Türsteher mit einem Messer nieder, welcher mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde und im Koma lag, und sorgte weiterhin für zahlreiche Verletzte und immense Sachschäden.
Die Bande krimineller Ausländer um den Iraner Arthur T., einem jungen Mann, welcher wohl das Zeug zu einem Profiboxer hatte, seine Karriere jedoch an den Nagel hängen musste, soll laut Polizeiangaben versuchen, die von Deutschen dominierte "Türsteherszene" zu übernehmen.

Hintergrund sei vornehmlich Drogenhandel, was letztendlich auch nicht in Gänze auszuschließen ist.
Gut besuchte Lokalitäten sind immer interessant für kleine und große Drogendealer, die dort ein einträgliches Geschäft sehen. Von der Kontrolle der Tür - zumindest aber von einer Passivität der Tür - erhoffen sich diese Verbrecher natürlich, ihren "Geschäften" in aller Ruhe nachgehen zu können. Problematisch wird es dann, wenn die Tür schlichtweg ihre Arbeit macht, solche Machenschaften unterbindet und derartiges Gesocks den Behörden überstellt.

Dass dieses von solchen "Geschäftsleuten" nicht gerne gesehen wird, ist klar und "provoziert" mitunter Reaktionen. Solche Reaktionen reichen von "schlichten" Überfällen auf die Tür, über Einschüchterungsversuche im privaten Umfeld, bis hin zu heftigsten Auseinandersetzungen, welche schon einmal mit Waffen jeglicher Art ausgetragen werden können. Verletzte und gar Tote werden hierbei billigend in Kauf genommen, wie es die Vergangenheit und wohl auch Leipzig vor wenigen Wochen auf tragische Weise dargelegt hat.

Besonders problematisch wird es jedoch dann, wenn seitens der Obrigkeit, also der Staatsmacht, nichts gegen solcherlei Dinge unternommen wird, obgleich derartige Entwicklungen und vor allem die darin verstrickten Personen im Vorfelde bekannt sind, da es hierüber genügend Hinweise aus der Bevölkerung und auch genügend ernstzunehmende Drohungen gab. Weiterhin ist es als extrem problematisch zu werten, wenn ein Politiker solcherlei Geschehnisse mit einem Schulterzucken abtut und nicht zu erkennen scheint, dass Auswüchse dieser Art eben alles andere als normal sind, zumindest aber nicht normal sein sollten:

Nun gut, dass wir mitunter von unseren Politiker nicht zu viel erwarten dürfen, ist wohl hinlänglich bekannt - eine Frechheit sondersgleichen ist es aber dennoch!
Aber zurück zum Thema. Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass sich die Bande um Arthur T., bestehend aus Türken, Armeniern und Iranern, in Berlin bis zu 10 Handgranaten und weitere Waffen besorgt haben soll, so zumindest die Leipziger Volkszeitung.

Man darf gespannt sein, wie lange sich sowohl Politik als auch Gesellschaft solcherlei Zustände gefallen lassen, bis solchen Personen endgültig das Handwerk gelegt wird. Wie kann es angehen, dass man offensichtlich untätig daneben steht, die Entwicklung beobachtet und sie kleinredet, währenddessen ein marodierender Haufen - auch vor Mord nicht zurückschreckender - "Personen mit Migrationshintergrund" (um endlich mal politisch korrekt zu schreiben) durch die Straßen zieht, einen Ausnahmezustand verursacht, sich seelenruhig davonstehlen und später gar mit neuen Waffen versorgen kann?

Das Kapitel Leipzig kann wohl noch nicht zugeschlagen werden - wie auch das diverser anderer deutscher Großstädte. Nur: wie lange soll das noch so weitergehen?

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Kommentare

2 Kommentare zu “Droht in Leipzig ein weitere Eskalation?”

  1. Unbeteiligter schrieb am 28. Juni 2008 um 04:32 Uhr

    Ich kann dem Verfasser nur zustimmen, solche Dinge sind weder kleinzureden noch durch eine rosarote Sonnenbrille zu sehen. Personen wie der Ausländer Artur Terowakimjan sind brandgefährlich und gehören abgeschoben.
    Frage: Weswegen passiert es nicht?!

    Die etablierte Politik (CDU, SPD, FDP, GRÜNE, PDS) hat diese Verhältnisse zu verantworten - niemand anderes.

    Es wird Zeit, dass sich dies ändert!

  2. War die Abweisung bei einer Disko-Tür der Grund für die Bluttat in Rüsselsheim ? | Tuersteher.org - Türsteher-Blog schrieb am 20. August 2008 um 20:11 Uhr

    [...] Auswüchse dieser Art Einzelfälle? Mitnichten. Man denke an Leipzig vor einigen Monaten oder an all die ungenannten und weniger “spektakulären” Ereignisse an [...]

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